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Worte

Worte sind Schwingungen, mächtig kraftvoll und dadurch zukunftsweisend.

In dieser Aussage ist nichts Neues zu finden. Doch wie Worte in uns schwingen und unser Leben beeinflussen, ist richtig phänomenal, wie ich finde.

Jedes Wort, jeder Buchstabe, verursacht je nach dem was wir als erste Erfahrung damit in Verbindung bringen, einen Hormoncocktail in unserem Körper.

Das bedeutet, wenn wir beispielsweise das Wort Freiheit hören und unsere erste Erfahrung, die wir in unserem Leben mit Freiheit gemacht haben, in irgendeiner Weise bestraft wurde, schüttet unser wundervoller Körper immer wieder die selben Hormone der Angst und des Rückzugs in uns aus. Somit sind wir kaum in der Lage uns wirklich frei zu fühlen.

Wow. Was für ein Phänomen.

Das Grandiose an unserem Mensch sein ist, das ist mit jedem Wort so. Das mag im ersten Moment übermächtig wirken. Doch genau in dem Wissen darum liegt die Kraft es zu verändern.

Verändern, dass nicht jedes Wort in uns diese Sucht nach Hormonen in unseren Zellen verursacht. Denn diese Ausschüttung und das Gewohntsein unserer Zellen an diese Hormone verursacht einen Kreisverkehr in unseren Gedanken.

Sobald wir uns dieses Phänomens jedoch bewusst sind und wir dies bewusst unterbrechen, indem wir beginnen anders zu denken, anders zu sprechen und somit unserem Körper wieder die Glückshormone präsent machen, haben wir einen großen Schritt getan, um unser Glück in uns selbst lebendiger zu machen.

Also, frei nach dem Motto „denk doch mal anders“

Männer

Was haben wir Männer über Generationen „gelernt“, oftmals weil wir es erst freiwillig machten, weil wir „Mann“ sein und dazugehören wollten, zu den Starken.

Und dann? Irgendwo, tausende Kilometer von daheim, Detonationen überall, Granatsplitter, Gewehrsalven. Und es hört nicht mehr auf. Es ist kalt, es regnet, es schneit, alle sind nass. Es wird noch kälter. Wann hört das nur auf?
80 bis 90 % aller abgegebenen Schüsse in den letzten großen Kriegen waren nicht gezielt. Sie gingen drüber oder daneben, auf beiden Seiten. Sie schossen nicht gezielt auf den anderen (den „Feind“). Starke Männer?

Männer, die in ihren Gedanken und Gefühlen daheim sind, bei ihren Lieben, tausende Kilometer weit weg, und sie wissen nicht, wie es ihnen geht und wann und ob sie sie  jemals wiedersehen… Wie lange werden da Minuten, während man Tage, Wochen und Monate weg ist…

Das war und ist oft auch noch auf die DNA von uns Männern geprägt. Männer, die Härte zu sich selbst zeigen müssen und „zuviel“ Liebe gar nicht zulassen können, weil sie Angst haben, dass sie es sonst nicht aushalten würden.

Wo ist dieser Mann, der einfach nur liebevoll und beschützend für seine Frau und die Familie da sein will?

Seit es die „klassische“ Geschichtsschreibung gibt, gibt es auch keinen Mann, dessen Männlichkeit darin besteht, für seine Frau und seine Familie zu sein. Das ist nicht männlich. Männlich ist die Konkurrenz, die Feindschaft, der Krieg, und den anderen Männern (und der Angebeteten) zu zeigen, dass Mann der Beste und Mächtigste ist.

Wie schön kann es für einen Mann sein, die wahre Freundschaft zu anderen Männern zu finden. Zu spüren, dass sie nicht Konkurrenten sind, sondern dass man im wahren und freien Miteinander viel viel mehr bewegen kann?

Wie schön kann es für einen Mann sein, aus diesem ganzen alten Denken, aus allen diesen Programmierungen, auszusteigen, sich selbst immer mehr zu spüren und zu fühlen, in seine Mitte zu kommen und einfach zu Sein?

Wie schön kann es für einen Mann sein, immer weicher zu werden, aus dieser Härte rauszugehen und zu spüren, wie weich eine Frau sein kann, wenn sie aus ihrem „Trümmerfrauen Dasein“ schon raus darf, ihre Liebe und Weiblichkeit zulassen, und einfach Frau sein?

Wie schön kann es für uns sein, aus diesen Härten rauszugehen, uns einfach zu fühlen, egal ob als Mann aus dem Krieg oder als Trümmerfrau?

Wie schön kann es für diese Welt sein, wenn wir unsere wahre Stärke und unsere Weichheit wieder finden, und ein wundervolles, ganz neues Miteinander erfahren und leben dürfen?

Wie schön?

Beitrag von Othmar

Trümmerfrauen

Letzte Woche durfte ich für mich Großes lernen.

Da wird uns von klein auf berichtet über die starken Frauen, die nach dem Krieg ohne die Männer das Land wieder aufgebaut haben.

Einsam, traurig und hungrig mussten sie den Verlust des Mannes, der Familie und des Heimes ertragen. Und aus dieser Kraft der Verzweiflung haben sie begonnen aufzuräumen und wieder aufzubauen.

Jetzt, zwei Generationen danach, leben wir Frauen immer noch tief in uns verankert das Dasein der Trümmerfrauen. Wir managen Familie, Beruf, Haus und Heim und „brauchen“ niemanden dabei der uns hilft. Dies spiegeln wir unbewusst tief in die Familienstruktur hinein und „kastrieren“ so die wundervolle Kraft der weichen weiblichen  Energie und die wundervolle Kraft des beschützenden Mannes.

Tief in unserer DNA wurde durch das Trümmerfrauen dasein unsere Familie und somit unser Miteinander zertrümmert. Frauen stehen in Konkurrenz zueinander. Männer finden ihren Platz in der Familie nicht mehr und Kinder wissen teilweise gar nicht mehr, was es bedeutet MitEinander zu leben.

Wie wichtig es ist, dies in uns zu heilen wird mir nach und nach bewusst. Wie wichtig es ist, diese Erfahrung welche uns auf der DNA weitergegeben wurde, wieder zu löschen, kommt nach und nach in mein Bewusstsein. Und welch Ausmaß dies alles in sich trägt, kann ich mir noch gar nicht vorstellen.

Doch der erste Schritt in die Heilung ist Bewusstsein. Und dieses hat sich in mir begonnen auszubreiten und macht immer größere Wellen.

Um wieder ein glückliches MitEinander feiern zu können, darf auch das Zertrümmern in unseren Gedanken, Worten und Handlungen aufhören.

Wenn jeder diese ersten Schritte geht, wie anders würde da die Welt in kürzester Zeit sein.

Mut

Ich hab mein Leben lang gedacht, dass Mut laut und kraftvoll und unglaublich mächtig ist.

Doch dann hab ich den Mut ganz anders in mir entdeckt. Ganz leise. Vollkommen und  unaufgeregt. Unsagbar weit und still. Doch genau diese Stille, diese Weite macht den Mut so kraftvoll und so machtvoll.

Mut, man selbst zu sein. In jedem Augenblick. Vollkommen und uninvolviert. Denn durch die Kraft des Nicht-Involviertseins ensteht eine unsagbare Weite, Leichtigkeit und Lebendigkeit in einem selbst.

Plötzlich ist er da. Der Mut. Mut, das Leben ganz zu leben. Mut, vollkommen gesund zu sein. Mut, die Programme des Mit-Leidens nicht mehr zu bedienen. Mut, die Programme des angeblich harmonischen Miteinanders nicht mehr zu bespielen. Mut, zu lachen. Mut, zu tanzen. Mut, zur Freude. Mut, vollkommen und authentisch zu sein.

Frei von Arroganz, frei von Dogmen und frei vom Sein-Müssen.

Was für ein tiefes Erleben des Mutes. Was für ein großes Geschenk des Glücks.

Steigen wir jeden Tag mehr aus aus dem, was uns involviert. Aus dem, was uns in einer Gedankenschleife hält. Aus dem was uns in Abhängigkeit hält.

Und machen somit Platz in uns.
Platz für den Mut. In aller Stille. In aller Weite. Den Raum des großen Glücks.

Liebe

In welcher Form wird uns Liebe verkauft?

Von klein auf wird uns vermittelt, wenn wir tun was unsere Bezugspersonen sagen, dann sind wir geliebt.

Das begann schon im Windelalter und zieht sich durch das ganze Schul(d)system einer Er-Ziehung durch Be-Urteilung, um in dieser sogenannten Gesellschaft zu bestehen.

Was uns in diesen Systemen gelehrt wurde, ist reines Funktionieren mit dieser unsagbar tiefen Nebenwirkung auf unserer DNA: „Wenn du funktionierst, wirst du geliebt.“

Der Beitrag durch diese ganze Hollywood Romantik, soll nicht unterschätzt sein. Wie schwülstig und fern vom eigenen Herzen uns in diesen Filmen und Romanen die Liebe präsentiert wird, ist fast schon unmenschlich.

Eine Liebe, die immer von Einflüssen des Aussens abhängig gemacht wird. Eine Liebe, in der alles auf funktionieren aufgebaut ist. Eine Liebe, in der immer der Andere sich ändern muss und dann sind alle glücklich – bis dass der Tod sie scheidet. Eine Liebe, die niemals erreicht werden kann.

Was für ein unsagbar krank machendes Manifest.

Drama, Eifersucht, Selbstlosigkeit, Schwüre, Regeln der Moral, Schuldzuweisungen, Geheimnisse, Schweigen, Verzicht, Mitleid, Aushalten, Bedienen von Bedürfnissen, …

All das wird uns als die wahre Liebe präsentiert? All das soll uns lehren, was es bedeutet zu lieben?

Niemals wird in uns die wahre Essenz der Liebe fühlbar gemacht, dies würde ja auch alles verändern auf diesem Planeten.

Liebe, die vom ersten Augenblick des Erwachens des neuen Lebens im Mutterbauch schon von dieser Kraft erfüllt ist, einfach richtig zu sein.
Liebe, die durch die Kraft des Wesens der Seele, aus sich selbst heraus gestärkt wird.
Liebe, die zu sich selbst so stark ist, dass aus dieser Liebe nur noch Liebe zu allem was ist gelebt werden kann.
Liebe, die unabhängig ist und frei, wie die Seele selbst.
Liebe die keine Bedingungen stellt und die keine Bedürfnisse erfüllen muss.

Ist das nicht die Liebe, die jedem von uns innewohnt? Ist das nicht die Liebe, die jeder von uns im Kern seines Herzens in Erinnerung hat? Ist das nicht die Liebe, die jeder von uns sucht?

Aus dieser Liebe entsteht doch Frieden mit sich selbst, mit dem Leben und somit mit allem was ist. Daraus ensteht doch die Kraft und Essenz wahrer Partnerschaft, des wahren Miteinanders.

Frei von Be-Ziehung. Frei von Krieg. Frei von Schuld.

Leben wir die Liebe zu uns selbst. Jeden Tag mehr. Bedingungslos und frei. Und erfahren wir so eine neue Form der Partnerschaft und des Miteinanders auf diesem wundervollen Planeten der Kreativität.

Jetzt ist die Zeit!

Aktionär

Es ist erstaunlich wie sehr auf unserer DNA verankert ist zu reagieren.

Doch sobald ich in die Reaktion gehe, bin ich nicht mehr Aktionär meines Lebens. Ich gebe die Verantwortung an meine Emotionen, an meine Erfahrungen der Vergangenheit ab und handle nicht mehr entsprechend meiner Seelenpräsenz.

Seelenpräsenz ist immer jetzt. Ist immer reine Liebe. Frei von Arroganz. Friedvolle und pure Weite. Dies ist die Essenz, die jedem Menschen innewohnt. Bedingungslos und frei.

Werden wir einfach immer mehr Aktionäre in unserem Leben und verankern so den Frieden und das Glück in uns und auf diesem wundervollen Planeten der Kreativität. Kreieren wir als Aktionäre unsere ureigene Zukunft gemäss unserer Seelenpräsenz.

Denn jetzt ist immer jetzt.

Vatertag. Muttertag.

Wieder stehen uns zwei ach so vermeintlich wichtige Tage bevor…

Vatertag. Muttertag.

Ist es nicht so, dass wir, indem wir unseren Körper, unser Sein, unser Leben in jedem Atemzug ehren, damit auch unsere Eltern ehren?

Unsere Körper, unser Leben, unser Sein erschaffen durch zwei wundervolle Menschen, die sich für diesen einen Zeitpunkt vereint haben, um uns das Leben zu schenken?

Egal was danach war oder auch nicht war. Dieser eine Zeitpunkt zählt doch. Oder?

Indem wir unseren Körper, unser Sein, unser Leben in Dankbarkeit und Liebe annehmen, sind wir frei von dieser Arroganz, an nur einem Tag im Jahr unsere Eltern feiern zu müssen, sollen, wollen, dürfen…
Wie auch immer dies bei jedem im Augenblick so gelagert ist.

Feiern wir jeden Tag Vatertag, Muttertag, Geburtstag oder Weihnachten und ehren damit unsere Eltern und unsere Seele, in dieser tiefen Würdigung und in dieser tiefen Dankbarkeit dafür, dass sie uns mit ihrer Vereinigung dieses Leben geschenkt haben. Unabhängig davon ob unsere Eltern noch in ihrem Körper sind oder nicht.

Das ist doch die wahre Heilung unserer vergangenen und zukünftigen Familien. In großer Lebendigkeit und Würde.

Jeden Tag Vatertag!
Jeden Tag Muttertag!
Jeden Tag Blumen!

Jeden Tag neu!