Mut

Ich hab mein Leben lang gedacht, dass Mut laut und kraftvoll und unglaublich mächtig ist.

Doch dann hab ich den Mut ganz anders in mir entdeckt. Ganz leise. Vollkommen und  unaufgeregt. Unsagbar weit und still. Doch genau diese Stille, diese Weite macht den Mut so kraftvoll und so machtvoll.

Mut, man selbst zu sein. In jedem Augenblick. Vollkommen und uninvolviert. Denn durch die Kraft des Nicht-Involviertseins ensteht eine unsagbare Weite, Leichtigkeit und Lebendigkeit in einem selbst.

Plötzlich ist er da. Der Mut. Mut, das Leben ganz zu leben. Mut, vollkommen gesund zu sein. Mut, die Programme des Mit-Leidens nicht mehr zu bedienen. Mut, die Programme des angeblich harmonischen Miteinanders nicht mehr zu bespielen. Mut, zu lachen. Mut, zu tanzen. Mut, zur Freude. Mut, vollkommen und authentisch zu sein.

Frei von Arroganz, frei von Dogmen und frei vom Sein-Müssen.

Was für ein tiefes Erleben des Mutes. Was für ein großes Geschenk des Glücks.

Steigen wir jeden Tag mehr aus aus dem, was uns involviert. Aus dem, was uns in einer Gedankenschleife hält. Aus dem was uns in Abhängigkeit hält.

Und machen somit Platz in uns.
Platz für den Mut. In aller Stille. In aller Weite. Den Raum des großen Glücks.

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